Liebe Freunde der Zwickauer Kunstsammlungen,
gern möchten wir auf unsere kommenden Veranstaltungen hinweisen und Sie auf diesem Wege herzlich zu uns einladen!

Sonntag, 3. Mai 2009, 15 Uhr

1. Museumssalon in den Kunstsammlungen mit folgendem Programm:

- Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Christian Leberecht Vogel. Ein sächsischer Meister der Empfindsamkeit“ mit Fabia Günther-Sperber, Museumspädagogin Kunstsammlungen (45 min)

- "Wie herrlich leuchtet mir die Natur..."Frühlingskonzert mit Liedern und Instrumentalstücken von Christian Leberecht Vogels Zeitgenossen Dussek, Gabler, Kienlen, Mozart, Naumann, Reichardt, Weber, Zelter u.a.
Ausführende:
Katharina Müller, Harfe und Gesang (30 min)

Daran anschließend wird es einen kleinen Imbiss in der Kuppelhalle des Museums geben, bei dem es sich in geselliger Runde gut über das Gehörte und Gesehene sprechen lässt. (30 min)
Eintritt: 8,00

Information:

Der Museumssalon ist eine neue Veranstaltungsreihe der Kunstsammlungen Zwickau. In loser Folge, geplant sind ca. viermal im Jahr, werden Themen der Museumsausstellungen aufgegriffen und in Form von Führung, Vortrag, Gesprächsrunde, Konzert, Lesung, Tanzdarbietung u.ä. an ein interessiertes Publikum weitergegeben. Der Museumssalon richtet sich an erwachsene Menschen im "besten Alter“ und versteht sich als Treffpunkt, um über Kunst ins Gespräch zu kommen, Anregungen zu erhalten, Erfahrungen auszutauschen oder sich unterhalten zu lassen. Nach Vorbild der Salonkultur des 18./19. Jahrhunderts soll damit ein ansprechendes Freizeitangebot geschaffen werden, das die „schönen Künste“ pflegt, d.h. bildende Kunst mit Musik, Literatur und Schauspiel verbindet und darüber hinaus Anlass zu Gesprächen in geselliger Runde bietet. Um eine bestmögliche Vorbereitung zu gewährleisten, wird für den Museumssalon um Voranmeldung gebeten. Bei erfolgreicher Annahme des Museumssalons soll es ein vergleichbares Angebot für Kinder und Jugendliche geben.

Hintergrund:

Das historische Vorbild, der literarische Salon, entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Paris. Meist wurde er von adligen Frauen ins Leben gerufen, die ihre freie Zeit verwendeten, um sich geistreich zu unterhalten und entsprechend gebildete Personen zu empfangen. In den literarischen Salons wurde heiter und spielerisch Sprache und Literatur gepflegt, über Gelehrsamkeit und Ethik diskutiert, Musik gehört, mit Kunst umgegangen sowie Freundschaften und Lebenskunst kultiviert. Ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand in Deutschland ein breitgestreute Salonkultur, in deren Mittelpunkt die Literatur stand, beeinflusst von Winckelmann und Rousseau, die Literatur der Empfindsamkeit und des Sturm und Drangs. Es breitete sich ein wahres Lesefieber aus; Lesekränzchen wurden Mode und in vielen deutschen Städten entstanden literarische Teetische und Salons, so in Leipzig, Berlin, Wien und Weimar. Die Gespräche zwischen Dichtern, Gelehrten und Künstlern dienten der geistigen, seelischen Bildung und Vervollkommnung sowie der Persönlichkeitskultur. Das Gespräch selbst war die Kunst des Salons – die Kunst der Geselligkeit.

Mittwoch, 6. Mai, 18 Uhr

Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Christian Leberecht Vogel. Ein sächsischer Meister der Empfindsamkeit“ mit Fabia Günther-Sperber, Eintritt: 2,00

Sonntag, 17.Mai, 15 Uhr (Museum bereits ab 10 Uhr geöffnet!)

Zum Internationalen Museumstag: Eröffnung der Ausstellung "Max Pechstein. Ein Meister auf Papier“ mit Werken aus einer Hamburger Privatsammlung.

Zur Ausstellung, die bis zum 29.11.2009 im Kabinett des Museums zu sehen ist, erscheint ein Katalogheft.

Mittwoch, 3. Juni, 18 Uhr

Öffentliche Führung "Max Pechstein. Ein Meister auf Papier“ mit Dr. Petra Lewey, Eintritt: 2,00

Sonnabend, 6. Juni, ab 15 Uhr

Museumsgartenfest

Der Förderverein Städtisches Museum e.V. lädt zu Kaffee und Kuchen in unseren Museumsgarten ein.

17 Uhr Führung durch die mineralogisch-geologischen Sammlungen
18 Uhr Führung durch die Gemäldesammlung
19 Uhr Tanz mit "update4“ im Museumsgarten

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!