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Wir waren auf vielen literarischen Spuren. Unter anderem natürlich auch in Paris.
 

"Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris."

-Heinrich Heine-   

 

Wir haben uns zwar nicht gelangweilt, aber der Boulevard Saint-Germain bietet jede Menge Sehenswertes, von dort auch das Foto vom Café de la Flore.

Hier spielten sich große Momente der Literatur und des Films ab, die Surrealisten trafen sich hier, die Gruppe Zazou (französische Swing-Jugend) ließ sich ebenfalls hier nieder, bevor die Regisseure der Nouvelle Vague kamen.
 

Schließlich wird es zum Hauptquartier der Existenzialisten: Simone de Beauvoir schrieb dort ganze Tage lang, in diesem Café entstand vor allem "Le Sang des autres" (Das Blut der anderen), und Sartre schrieb hier ebenfalls seinen Roman "Les Chemins de la liberté" (Die Wege der Freiheit) nieder.

Heute noch kommen berühmte Persönlichkeiten an diesen Ort, und das nicht nur an dem Abend, an dem das Café de la Flore seinen Literaturpreis vergibt.

(Ein Beitrag unserer Mitglieder Roswitha und Bernd Sachse)